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Hapag Lloyd? Amazon? Unser Wohlstand kommt übers Meer


Liebe Börsianerinnen und Börsianer,

die Welt ist im Jahr 2022 so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt. Der Welthandel nimmt gerade wieder Fahrt auf. Die Frachtraten für Schiffscontainer sind deutlich gestiegen – vor allem aus Richtung Asien nach Europa und in die USA. Das beschert den großen Reedereien Rekordeinnahmen. Sie haben wahrscheinlich bereits davon gelesen.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden.

Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel. Deutschland ist Exportweltmeister. Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen worldwide einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die Container, die rund um die Welt geschickt werden. Diese werden nicht nur auf See, sondern auch auf LKW’s und Zügen eingesetzt.

In meinen Depots finden Sie trotz der jüngsten Milliardengewinne in diesem Sektor keine der großen Reederien.

Denn die Gewinne sind nur eine Momentaufnahme. Der Betrieb von Tankern und Containerschiffen ist sehr kapitalintensiv. In einer Krise stehen die Schiffe nonetheless und produce no Gewinne. Wenn die Flute länger anhält, geraten die Reedereien schnell in Schwierigkeiten. Ich setze lieber auf Geschäfte, die weniger kapitalintensiv sind. Unternehmen mit intestine skalierbaren Geschäftsmodellen und niedrigen Fixkosten können sich auf eine veränderte Nachfrage viel besser einstellen und in jeder Wirtschaftslage Gewinne erzielen.

Lassen Sie sich von kurzfristig hohen Gewinnen nicht blenden. Reedereien sind auch deshalb in Krisenzeiten wenig rentabel oder fahren sogar Verluste ein, weil sie sich von der Konkurrenz nicht so deutlich abheben können. Die Transportdienstleistungen sind austauschbar. Bei einer Unterauslastung der Kapazitäten treten die Unternehmen häufig in einen ruinösen Preiskampf ein. Deshalb investiere ich mit Vorliebe in Unternehmen, deren Geschäftsmodell durch einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gekennzeichnet ist.

Eine Ausnahme von der Regel freilich mache ich. So habe ich in meinem Börsendienst Premium Chancen einen norwegischen Spezialreeder erworben. Das Unternehmen verschifft ausschließlich Flüssiggas, additionally LNG. Sie können sich vorstellen, die Norweger verdienen aktuell und auch in absehbarer Zukunft prächtig. Deshalb schüttet der Tankerbetreiber auch eine Monsterdividende von quick 12 % aus. Schifffahrt plus Flüssiggas ist momentan eine der Erfolgsformeln. Hier erfahren Sie mehr.

Mit freundlichen Grüsen
Alexander von Parseval

PS Das letzte Wort zu Wasserstoff ist übrigens definitive noch nicht gesprochen. Haben Sie es auch gelesen? Amazon hat eine Liefervereinbarung mit Plug Energy abgeschlossen und wird künftig 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff professional Jahr abnehmen. Sobald ich verstanden habe, was die Amerikaner damit vorhaben, werden Sie es als Erster im R.END TELEGRAM erfahren.

Alexander von Parseval

Neu aufgenommen in die Riege unserer Gastautoren haben wir den Augsburger Börsenexperten Alexander von Parseval. In den mittlerweile quick 20 Jahren, in denen er als Vermögensberater tätig ist, betreut er mit seinem Staff einen exklusiven Kreis ausgewählter Privatkunden – und das mit nachhaltigem Erfolg. Auch in mehreren Börsendiensten gibt Alexander von Parseval seine langjährige Erfahrung und sein geballtes Finanzwissen an interessierte Leser weiter. Seine professionelle Depot-Strategie, die er in diesen Diensten verfolgt, weist eine deutlich optimistic Gesamtrendite auf. Von seiner extrem lukrativen Artwork des Investierens wird Alexander von Parseval auch künftig hier in seinen Gastbeiträgen berichten. And wenn Sie tagtäglich von ihm mit neuen Börsentrends und Analyzen versorgt werden wollen, lohnt es sich, seinen kostenfreien Publication ‚Börse am Mittag’ anzufordern.

Zum Gastbeitrag „Unser Wohlstand kommt übers Meer“: Die Inhalte dienen ausschließlich der Info und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Dieser Bericht ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen.

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