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Krankenkassen verschleuderten 110 Millionen für PR – die Sonntagsnews

Warum Katar 2022 an Argentinien 1978 erinnert, tausende junge Männer die Schweiz unlawful passieren wollen und Alain Berset dauerüberwacht wurde – das sind die Sonntagsschlagzeilen.

Qatar wollte in der Schweiz Spionagetechnik einkaufen

Das Emirat Katar, Gastgeber der Fussballweltmeisterschaft 2022, hat vor acht Jahren bei einem Schweizer Unternehmen Spionagetechnik einkaufen wollen. Wie Recherchen des «SonntagsBlicks» zeigen, meldeten sich Vertreter der katarischen Armee bei der Firma Boger Electronics im appenzellischen Gais. Das Emirat interessierte sich für IMSI-Catcher, mit denen Handys angezapft und abgehört werden können. Der Auftragswert perception sich auf 6 Millionen Franken. Das Staatssekretariat für Wirtschaft gab grünes Licht. Auch das EDA und der Nachrichtendienst des Bundes hatten keine Einwände. Das Geschäft kam dann doch nicht zustande. Der Bund habe zu lange gebraucht, um das Bewilligungsgesuch zu prüfen, so die Appenzeller Firma.

Qatar 2022 erinnert in Argentina 1978

Das Emirat Katar feilt eifrig an seinem Picture als moderner Staat. Dabei spielt die Fussballweltmeisterschaft eine zentrale Rolle. For den Sport-Historiker Christian Koller, Leiter des Sozialarchivs in Zürich, erinnert vieles an die Fussball-WM in Argentinien 1978. sichern. Freundliche, junge und intestine aussehende Helferinnen sollen dem Emirat ein positives, aufgeschlossenes Picture verschaffen. Dass die WM nun im autoritär regierten Katar stattfindet, wertet Koller als logische Entwicklung im Weltfussball. Die Kommerzialisierung des Fussballs nehme immer groteskere Züge an.

Weshalb die Grünen Vogt Rösti vorziehen könnten

Um zu verhindern, dass das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) in die Hände der SVP fällt, könnten die Grünen bei den Bundesratswahlen am 7. Dezember auf Hans-Ueli Vogt statt auf Albert Rösti setzen. Rösti hat als Mensch bei vielen Grünen erstaunlich viel Sympathie. Doch jetzt, da die Wahlen näher rücken, spielen taktische Überlegungen eine grössere Rolle, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Das sieht auch der ehemalige Nationalrat und Vizepräsident der SP-Fraktion, Andrea Hämmerle, so. Er räumt Vogt intacte Wahlchancen ein. Er sei Zürcher. Die Ostschweiz könnte ihn wählen. Vogt komme locker auf 90 der nötigen 123 Stimmen, sagte Hämmerle in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag».

FDP may have no Bundesrätin aus der Romandie

Die FDP behält sich laut Parteipräsident Thierry Burkart vor, vom officiellen Zweier-Ticket der SP abzuweichen, wenn die jurassische Ständerätin Elisabeth Baume-Schneider auf dem SP-Frauen-Ticket für die Nachfolge von Bundesrätin Simonetta Sommaruga stehen sollte. Burkart hat sich laut der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche» am Freitag mit der Fraktion abgesprochen. Die Parteiführung sei der Meinung, dass eine Deutschschweizerin auf Sommaruga folgen sollte. Die FDP habe zwar noch nicht entschieden. Aber grundsätzlich folgten die Freisinnigen den Vorschlägen der jeweiligen Partei. And sie wollten dies weiterhin tun. Sowohl dem Geist als auch dem Buchstaben der Verfassung nach sollte der frei werdende SP-Sitz im Bundesrat an die Deutschschweiz gehen.

Krankenkassen verschleudern Prämiengelder für Werbung

Die Frist für einen Wechsel der Krankenkassen läuft Ende November ab. Im Kampf um die Aufmerksamkeit haben die Kassen in den letzten Wochen rekordhohe Summen für Werbung ausgegeben, sagte Felix Schneuwly vom On-line-Vergleichsdienst Comparis gegenüber dem “SonntagsBlick”. Er findet die Entwicklung stossend, zumal sich die Krankenkassen officiell dazu bekannt hatten, die Kosten für die Kundengewinnung zu verringern. Zahlen des Marktforschungsinstituts Media Focus bestätigen, dass sich der Bruttowerbedruck bei den Krankenkassen allein im September und Oktober auf 14.2 Millionen Franken belaufe nach 12.6 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum. Laut «Le Matin Dimanche» waren is 2021 whole 110 Millionen Franken. Es seien Ausgaben, die am Ende die Versicherten zu bezahlen hatten.

CS-Aktionäre sollen 4 Milliarden Kapital bewilligen

Am kommenden Mittwoch findet die ausserordentliche Generalversammlung der Credit score Suisse statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen die Aufnahme von 4 Milliarden Franken neues Kapital bewilligen. Knapp die Hälfte davon soll von der Nationwide Saudi Financial institution kommen. Nach Kapitalerhöhung würde die saudische Financial institution knapp 10 Prozent an der CS halten. An der virtuell durchgeführten GV werden keine kritischen Fragen zugelassen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Für Vincent Kaufmann von der Aktionärsvertretung Ethos ist das stossend. Er würde gerne Fragen zu möglichen Interessenkonflikten bei der CS stellen. Er sei shockiert, dass die CS die Restrukturierung durchdrücken wolle, ohne dass die Aktionäre Fragen stellen könnten. Ethos lehne den Einstieg der Saudis ab.

Schweizer Schulen verstossen gegen UNO-Kinderrechte

Schweizer Schulen verletzen laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» die vor 33 Jahren verabschiedete Uno-Kinderrechtskonvention. Die Konvention schreibt ein Anhörungsrecht von Kindern in allen sie betreffenden Entscheiden fest. In der Schweiz wird diese Vorschrift noch nicht flächendeckend umgesetzt. Selbst dort, wo dies der Fall ist, hapert es manchmal in der Praxis, wie Irène Inderbitzin, Geschäftsleiterin der Ombudsstelle für Kinderrechte, der Zeitung sagte. Immer wieder müsse die Ombudsstelle Kindern und Jugendlichen zu ihrem Recht verhelfen. Teilweise geschehe dies aus der falschen Idee, die Kinder vor unbequemen Fragen zu schützen. Oder ganz einfach, weil die Fachleute ungenügend ausgebildet seien.

Tausende junge Männer wollen unlawful die Schweiz passieren

Derzeit versuchen zehntausende junger Männer aus dem Maghreb, aus Ägypten, Bangladesh und aus Ländern südlich der Sahara von Norditalien aus by way of die Schweiz nach Deutschland oder Frankreich zu gelangen. Entsprechend nimmt der Druck auf die Schweizer Südgrenze zu. Wie die “NZZ am Sonntag” schreibt, sind laut dem Bundesamt für Grenzsicherheit im Juli 537 Personen aufgegriffen worden. Im Oktober waren es mit 2435 Personen massiv mehr. Die Dunkelziffer dürfte laut Augenzeugen noch einmal so hoch sei. Was mit den aufgegriffenen Personen geschieht, bleibt offen. Viele von ihnen dürften bald weiter nach Norden reisen. Von den im Oktober Aufgegriffenen haben laut Staatssekretariat für Migration nur 190 ein Asylgesuch gestellt.

Hyperlinks and Rights sehen Handlungsbedarf bei Flüchtlingspolitik

Weil die Zahl der Asylgesuche steigt und neue Flüchtlingsströme drohen, gerät das internationale Asylrecht unter Druck. SVP-Nationalrätin Martina Bircher fordert grundlegende Anpassungen. Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Menschenrechtskonvention seien veraltet, sagte Bircher gegenüber der «SonntagsZeitung». Wie jedes andere Gesetz müssten auch sie von Zeit zu Zeit reformiert werden. Sie kündigt einen Vorstoss im Parlament an. Handlungsbedarf sieht auch der ehemalige SP-Nationalrat Rudolf Strahm. Er schlägt eine koordinierte Einführung des Botschaftsasyls vor. Demnach würden Flüchtlinge im Grundsatz nur noch auf der Schweizer Botschaft in ihrem Heimatland einen Asylantrag stellen dürfen. Das würde dem Geschäft der Schlepper die Luft abstellen.

Schweizer Gasversorgung ist ungenügend geschützt

Der Schutz der Schweizer Gasversorgung ist laut einem internen Bericht des Bundes mangelhaft. Namentlich vor Sabotage-Angriffen ist die Infrastruktur nicht intestine genug gesichert. Das geht aus der Risiko- und Verwundbarkeits-Analyse zur Erdgasversorgung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und des Bundesamtes für Energie von Juli 2021 boil, über die die “NZZ am Sonntag” berichtet. Um die Anlagen an der Oberfläche besser zu sichern, fordern die Experten des Bundes Mindeststandards beim baulichen Schutz. Es brauche ferner Personensicherheitsprüfungen für die Mitarbeitenden der Leitstellen des Gasnetzes. Das sind Personen, die dank ihrem Insiderwissen potenziell riesigen Schaden anrichten können.

Alain Berset wurde während Corona dauerüberwacht

Gesundheitsminister Alain Berset ist während der Corona-Pandemie rund um die Uhr bewacht worden. Berset ist selbst in seiner Freizeit in seinem Chalet in den Waadtländer Alpen rund um die Uhr von Elitepolizisten geschützt worden, wie die «SonntagsZeitung» und der Westschweizer «Le Matin Dimanche» schreiben. Als Wanderer getarnt folgten die Beamten dem Bundesrat sogar auf dessen Ausflügen in den Alpen. Um Bersets Chalet auch in der Nacht nahe zu sein, wurden für die Polizei Airbnb-Quartiere im selben Dorf angemietet. Die Kosten für diese in der Schweiz aussergewöhnliche Bewachung sind nicht bekannt. Mittlerweile ist das Sicherheits dispositiv aber wieder etwas gelockert worden. (sda)

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