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Modellregion Industriemathematik entsteht in Bremen und umzu

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Modellregion Industriemathematik entsteht in Bremen und umzu

Wieviel (Industrie-)Mathematik steckt in unserem Alltag? Was wissen wir darüber und wie kann Gesellschaft und Industrie von dem Wissen besser profitieren? Darum geht es in dem vom Zentrum für Industriemathematik (ZeTeM) der Universität Bremen geleiteten Improvements- und Transferprojekt „#MOIN! – MOdellregion INdustriemathematik“. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ mit rund 6 Millionen Euro gefördert. Partnerin ist insbesondere die
Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen.

Für Projektleiter Professor Christof Büskens gibt es keinen Zweifel: „Deutschland steckt in einem Mathe-Trauma“, sagt der Wissenschaftler für Industriemathematik der Universität Bremen. „Mathematik besitzt hierzulande einen befremdlichen, verschrobenen, weltfremden und platonischen Ruf. Der hierdurch in den letzten Jahrzehnten hervorgerufene gesellschaftliche und wirtschaftliche Schaden reicht vom Elternhaus über die Schulen bis hinein in alle MINT-Studiengänge und verursacht heute in der Berufswelt und insbesondere in der Industrie einen giganten Innovationsstau.“

Das Projekt „#MOIN!- MOdellregion INdustriemathematik“ der Universität Bremen und seine Accomplice:innen verfolgt daher die Imaginative and prescient, dass jeder und jede von dem universellen Wissen der (Industrie)-Mathematik benefitieren kann. Ziel des Projekts ist es, Gesellschaft und Wirtschaft für die großen Potentiale der Industriemathematik zu sensibilisieren.

„Unser Alltag sähe ohne Mathematik ganz anders aus“, erläutert Christof Büskens. „Es gäbe zum Beispiel keine Arbeiten zum autonomen Fahren, wir hätten keine Computertomographie und wir müssten auf digitale Routenplanung und optimiertes Energiemanagement verzichten. Nur durch den Einsatz neuer mathematischer Methoden und dank der Mitarbeit von Industriemathematiker:innen gelingen all diese – und viele weitere technische Innovationen“, sagt der Industriemathematiker.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem großen Transferprojekt die Mathematik in die Gesellschaft, Schulen und Wirtschaft tragen“, sagt die Rektorin der Universität Bremen Professorin Jutta Günther. „Das Staff um Christoph Büskens hat das BMBF mit innovativen und experimentalellen Ansätzen des Transfers überzeugt. Das ist ein großer Erfolg für das Staff, die Universität und Bremen.“

„Mit der Innovationsstrategie Land Bremen 2030 haben wir uns 2021 auf den Weg gemacht, die Schlüsseltechnologien besonders zu fördern. Dabei bildet die Industriemathematik eine unerlässliche Grundlage für viele Technologien, beispielweise für den 3D-Druck, Robotik oder KI“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. „Die Innovationsabteilung des Wirtschaftsressorts wird die Schnittstelle zu den Clustern und Netzwerken bilden und dafür auch das Innovationszentrum Digital Hub Trade nutzen. Unser Ziel ist dabei unter anderen auch, mehr Frauen und Mädchen für die Mathematik zu begeistern.“

Um die Gesellschaft und Wirtschaft für dieses Thema stärker zu sensibilisieren, verfolgt #MOIN! einen ganzheitlichen Transferansatz und fokussiert sich dabei auf vier Bereiche:

1. Industriemathematik als Innovationstreiber in der Industrie #MATHWARE

2. Industriemathematik auf dem Weg ins Unternehmertum #MATHUP

3. Industriemathematik in der Schule #MATHDAYS

4. Industriemathematik in der Öffentlichkeit #MATHINSIDE

In den nächsten Jahren soll es zum Beispiel für die Öffentlichkeit, in Schulen, in Wirtschafts- und Industrieunternehmen entsprechende Projekte geben. Startend in Bremen, Bremerhaven und dem Landkreis Osterholz wird die Modellregion Industriemathematik später auf weitere Landkreise und Städte erweitert.

Die Accomplice:innen

Das Projekt #MOIN! umfasst eine Vielzahl an Accomplice:innen, die in den nächsten Monaten noch weiter wachsen werden. Zum Begin des Projekt sind beteiligt:

• Zentrum für Industriemathematik (Projektleitung) und AG Mathematikdidaktische Unterrichtsforschung der Universität Bremen

• Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen

• Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS)

• Landkreis Osterholz

• TOPAS Industriemathematik Innovation gGmbH

• Fraunhofer MEVIS

• AVIASPACE e.V.

• Maritimes Cluster Norddeutschland e.V.

• Automotive Nordwest e.V.

• Branchennetzwerk für Windenergie

Hinzu kommen zahlreiche Industriebetriebe aus Bremen und umzu.

Data on the BMBF-Förderprogramm „T!Raum“

Das Projekt #MOIN! wird im Rahmen des BMBF-Förderprogramms “T!Raum” – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ in den ersten drei Jahren mit knapp 6 Millionen Euro gefördert. It’s kann insgesamt zweimal verlängert werden. Das BMBF-Förderprogramm ermöglicht Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Entwicklung neuartiger Transferinstrumente. Dadurch sollen Innovationen schneller in die Area gelangen und ein Strukturwandel dadurch gestärkt werden.

Weiter Informationen:

Sehen Sie ein kurzes Video über das Projekt: https://youtu.be/HmpNGgyJb5o

https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/t_raum/t_raum_node.html

www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Christof Büskens (Projektleiter #MOIN!)

Zentrum für Industriemathematik (früher Zentrum für Technomathematik)

Fachbereich Mathematik/Informatik

College of Bremen

Telephone: +49 421 218-63861

E-Mail: bueskens@uni-bremen.de

Universität Bremen
Hochschulkommunikation und -marketing
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail:  presse@uni-bremen.de

Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit intestine 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit neun jungen Universitäten und vier assoziierten Mitgliedern aus dem Hochschul-, Nichtregierungs- und privaten Bereich gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine der ersten Europäischen Universitäten. Das Netzwerk YUFE – Younger Universities for the Way forward for Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Area ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Analysis Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Improvements-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.



 
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