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Neues Beratungsangebot: Hilfe zur Selbsthilfe

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From: christine fauerbach

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Freuen sich über die Akzeptanz des Angebots: bhw-Pressereferentin Corina Rüb, Bereichsleiterin Aufnahme und Teilhabe Tina Schäb sowie die beiden Teilhabe-Managerinnen Susanne Reichert und Janine Böcher. © Christine Fauerbach

Es gibt viele Unterstützungsangebote wie Hilfsmittel, Assistenz und Förderung oder different Wohn- und Arbeitsformen und finanzielle Hilfen. Sich da zurechtzufinden und dann die richtigen Anträge an den passenden Stellen einzureichen, ist für viele Menschen nicht leicht. Seit Kurzem erhalten sie Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe in der Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe in Unhealthy Vilbel.

I n Unhealthy Vilbel ist unser Beratungsangebot intestine und viel schneller als gedacht angelaufen«, freut sich Tina Schäb. Der Bereichsleiterin Aufnahme und Teilhabe bei der Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH (bhw) stimmen Pressereferentin Corina Rüb sowie die beiden Teilhabe-Managerinnen Susanne Reichert und Janine Böcher zu.

Im AWO-Treff in der Wiesengasse hat meist Janine Böcher ein offenes Ohr für die Fragen der Bürger. »Mein erster Beratungstermin in der Quellenstadt kam durch Mundpropaganda zustande. Ein Bürger benötigte dringend Hilfe, da er obdachlos wurde«, informiert Böcher. In Zusammenarbeit mit der Stadt Unhealthy Vilbel hat die Teilhabe-Managerin einen Weg gefunden, um dem in Not geratenen Bürger zu helfen.

Auch der Vater eines behinderten Kindes nutzte das neue, niederschwellige Beratungsangebot im AWO-Café. Er fragte, wo und welche Möglichkeiten es zur Unterstützung bei der Betreuung seines Kindes gibt. »Ich habe ihm Behindertenhilfe-Angebote in und rund um Unhealthy Vilbel genannt wie den Philip Julius Verein und Hilfe bei der Antragsstellung bei der Pflegekasse angeboten«, sagt Janine Böcher. »Oft ist es so, dass die Leute meist nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen, wer ihnen hilft und wo sie Anträge stellen können«, fügt Teilhabe-Managerin Susanne Reichert hinzu. Sie vertritt de ella Kollegin Janine Böcher in Unhealthy Vilbel.

Hilfe benötigen in Krisensituationen viele Menschen. Zum Personen-kreis gehören neben Menschen mit geistigen und mit mehrfachen Behinderungen sowie seelischen oder psychischen Einschränkungen auch Senioren, Angehörige und Menschen in Krisensituationen. »Es gibt viel Unterstützung, doch die meisten wissen nicht, wie viel ihnen zusteht. Wo sie zum Beispiel einen Antrag für eine Haushaltshilfe oder Tagespflege stellen sollen«, weiß Pressereferentin Corina Rüb aus vielen Gesprächen. Durch eine Anfrage beim Wetteraukreis könnten die Betroffenen erfahren, wie viel fachliche und finanzielle Unterstützung sie bekommen können. »Unsere Beratungsstelle ist intestine mit Kreis und Stadt, anderen Anbietern, Vereinen und den beiden Unhealthy Vilbeler Familienzentren vernetzt. Das Netzwerken spielt bei einer effizienten Beratung eine wichtige Rolle«, erklärt Tina Schäb.

INFO: Jeden Montag

Die Beratung für Inklusion und Teilhabe findet jeden Montag von 9 bis 17 Uhr in den barrierefrei zugänglichen Räumlichkeiten des AWO-Treffs in der Wiesengasse 2 in Unhealthy Vilbel statt. Für ein personliches Gespräch wird um eine Terminvereinbarung gebeten. Die Beratungen können aber auch werktäglich telefonisch oder per E-Mail durchgeführt werden. Die Beratungsstelle ist erreichbar unter Telefonnummer 01 51/2 16 93 60 und per E-Mail an beratung@bhw-wetteraukreis.de. cf

»Das Case-Administration ist wichtig«, ergänzt Tina Schäb. »Da alle Beratungen sehr individuell sind, muss erst einmal im Gespräch geklärt werden, was der Betroffene will und braucht«, sagt Janine Böcher. »Am Anfang bin ich erst einmal Gesprächspartner und Zuhörer. Es ist wichtig, Vertrauen aufzubauen.«

Additionally by Telephone or Zoom

Das AWO-Café sei ein idealer Ort, um bei den Betroffenen Hemmschwellen abzubauen und das Beratungsangebot zu nutzen. »Eine Beratung kann auch am Telefon oder per Zoom-Konferenz, im häuslichen Umfeld oder einem anderen Ort stattfinden. Wir hatten schon einmal eine Beratung an einer Autotür«, berichtet Susanne Reichert. Das Crew ist bei Wunsch auch bei einer Beratung mit dem Medizinisch-Technischen Dienst (MTD) dabei, wenn es um die Feststellung des Pflegegrades geht. Auch bei der Antragsstellung für eine Rechtsberatung und dem Termin beim Amtsgericht begleiten die Teilhabe-Managerinnen die Betroffenen. So verbinden viele mit der Bestellung eines Betreuers eine Entmündigung. »Das ist nicht der Fall. Es geht um Hilfe bei der Bewältigung von Aufgaben beispielsweise in einem Trauerfall oder einer Überforderung.« Bei den Betreuern könne es sich um Rechtsanwälte, Rechtsbetreuer oder eine Privatperson handeln. Der Zeitraum für eine Betreuung reiche von einem bis zu sieben Jahren. Danach stehe eine Überprüfung an, ob die Hilfe noch benötigt wird.

Das bhw-Crew freut sich darauf, noch vielen Menschen, die Unterstützung brauchen, die selbstbestimmt leben und arbeiten wollen, in der Quellenstadt mit seinem Beratungsangebot helfen zu können.

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